Herzlich Willkommen

Herzlich willkommen auf unserer Website. Hier finden Sie Einiges an Informationen über unsere Jagdgesellschaft.

Viel Spaß beim Surfen!


Gemeinsam für das Leben: Rehkitzrettung 2.0

Wenn im Frühjahr die Grasschnitt-Saison beginnt, herrscht Lebensgefahr für den Nachwuchs in unseren Wiesen. Rehkitze haben in den ersten Lebenswochen keinen Fluchtinstinkt; sie ducken sich bei Gefahr tief ins Gras. Diese Strategie schützt sie vor dem Fuchs, macht sie aber gegenüber modernen Landmaschinen wehrlos. Ein übersehenes Kitz gerät direkt ins Mähwerk, was nicht nur grauenvolles Leid bedeutet, sondern durch Kadaverteile im Futter auch eine tödliche Gefahr (Botulismus) für Nutztiere darstellt.
 

Zwei Wege, ein Ziel: Raschelfahnen oder Drohne

Je nach Situation, Gelände und Zeitplan wird von Fall zu Fall individuell entschieden, welches Verfahren die beste Lösung bietet:
  • Das Verblenden: Am Vorabend werden Stangen mit Raschelfahnen aufgestellt. Das Wehen und die Geräusche verunsichern die Rehgeiss und bewegen sie dazu, ihr Kitz noch in der Nacht aus der Fläche zu führen.
  • Die Drohnenrettung: Mit Wärmebildkameras werden Flächen hocheffizient abgesucht. Gefundene Kitze werden durch Helferinnen und Helfer vorsichtig in eine Kiste gesetzt und am Waldrand im Schatten gesichert. Nach der Mahd werden sie sofort wieder freigelassen, woraufhin die Rehgeiss sie wieder annimmt.
    • Wichtig: Um den Stress für die Kitze in der Kiste gering zu halten, muss die Mahd unmittelbar nach der Suche, spätestens aber innerhalb von 1 bis 2 Stunden erfolgen.
 

Die Grenzen der Technik

Trotz moderner Sensoren hat der Drohneneinsatz klare Limits:
  1. Temperatur: Bei zu hohen Aussentemperaturen erwärmt sich der Boden so stark, dass die Wärmebildkamera den Kontrast zum Kitz verliert. Jede Minute in den frühen Morgenstunden zählt.
  2. Witterung: Bei Regen ist ein Drohnenflug nicht möglich, da die Nässe sowohl die Elektronik als auch die optischen Sensoren massiv beeinträchtigt.
 

Erfolg durch Koordination

Die logische Schlussfolgerung: Das wichtigste Werkzeug der Rettung ist das Telefon. Eine erfolgreiche Aktion steht und fällt mit der engen Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Jägern. Nur wenn die Mahd frühzeitig kommuniziert wird, kann gemeinsam die passende Lösung gewählt und rechtzeitig umgesetzt werden. So schützen wir gemeinsam das Leben unserer Wild- und Nutztiere.

Überarbeitet: 06.04.2026, Wüthrich Markus


Gämsen im Frühling

 .. saftige Kräuter schmecken einfach besser als das trockene Winterfutter ..

 

 

 

Fotos: 29.03.2020 - HP. Hunziker

 

 

Kitzbock im Winterkleid..

 

.. bestens "isoliert" in der Winterdecke .. 

 

 

Sonnenaufgang auf dem Farisberg

(Foto vom 15.12.2019)

 

Der Winter ist in Sichtweite ....

.. zumindest wenn man die Decke (das Fell) dieser prächtigen Rehgeiss betrachtet. Der Haarwechsel ist in vollem Gange und das grau-braune Winterhaar nimmt Überhand. Es ist dies auch eine farbliche Anpassung an die "blattlose" Zeit im Wald.

(Foto vom 06.10.2019)

 

 

Nachwuchs bei den grossen Katzen

 

Unser Dauergast, der Luchs, hat für Nachwuchs gesorgt. Sein Appetit - ein Reh/Gams pro Woche - hinterlässt auch bei uns "Spuren" ....

 

 

Von Polternummern und «Gastbäumen»

( .. oder Impressionen aus unserer Exkursion mit Revierförster Kilian Bader)

Der Wald ist ein Lebensraum in dem wir, der Jäger und der Förster, uns öfters begegnen.

Unser Augenmerk richtet sich primär auf dessen zwei- und vierbeinige Bewohner, wobei uns natürlich die Wichtigkeit des gesamten Ökosystems als Lebensraum bewusst ist.

Der Förster wiederum versteht den Wald in seiner Gesamtheit als Rohstofflieferant, Sauerstoffproduzent, CO2 Senke und als global wirksame «Klimaanlage», die es langfristig und nachhaltig zu Nutzen und in möglichst hoher Qualität zu erhalten gilt.

Drei Stunden Informationen waren die «Ausbeute» dieses Morgens. Viel Wissenswertes, das sich nicht offensichtlich präsentiert, Stichworte: Einfluss des Klimawandels (Trockenheit), Neopyten (woher kommt die kanadische Goldrute am Wegesrand?), moderne Waldbewirtschaftung …

Herzlichen Dank, Kilian, gerne wieder!

 

 

 Frühmorgens unterwegs...

 

Erklärungen rund um den Holzschlag

 

Die Polterverwaltung, auch im Forstbetrieb hat die Digitalisierung Einzug gehalten. Koordination der ganzen Logistikkette vor Ort.

 

Ein Exemplar aus den Gastbaumarten. Eine gewaltige Douglasie.

 

Den Luchsen gefällts bei uns ....

Ein seltene Aufnahme "gelang" einer unserer Wildkameras.

Gibts bald Nachwuchs ?

 

 

 

03.2018

 

Winterzauber !